Banoo und Isi – die Figuren hinter den Tipps

Banoo und Isi – wer die beiden Figuren von banoo.boo sind

Auf banoo.boo tauchen zwei Figuren immer wieder auf: ein kleines Gespenst mit Brille und eine Eule mit derselben Brille. Sie stehen in über tausend Tipp-Kästen, auf jedem Arbeitsblatt und in jeder Online-Übung. Wer die beiden sind und warum es sie gibt, steht hier.

Banoo – das Gespenst, das niemanden erschreckt

Banoo ist ein kleines Schlossgespenst: weiß, rund, mit einer großen runden Brille und zwei Punktaugen. Banoo hat keine Finger, schwebt statt zu gehen und leuchtet ein bisschen heller, wenn die Stimmung gut ist. Erschrecken gehört nicht dazu – trotz des Namens.

Auf der Website ist Banoo die motivierende Stimme. Banoo sagt, was man tun kann: einen Satz, den man ausprobieren kann, einen Handgriff, der den Nachmittag leichter macht, eine kleine Idee für morgen. Keine Studien, keine Fachbegriffe, keine Bewertung.

Wen Banoo dabei anspricht, hängt davon ab, wer gerade vor der Seite sitzt. Auf einem Arbeitsblatt oder in einer Online-Übung redet Banoo mit dem Kind – direkt, mit „du“, manchmal mit einem „Boo!“ am Anfang. In den Ratgeberartikeln redet Banoo mit euch als Eltern, im selben Ton wie der Rest der Seite. Die Figur bleibt dieselbe, der Adressat wechselt.

Banoos wichtigster Satz kommt aus den Vorlesegeschichten und passt auch auf alles andere: Niemand soll allein sein.

Isi – die Eule, die es genau wissen will

Isi ist eine runde, kompakte Eule, cremeweiß mit dezenten hellbraunen Federlinien, und sie trägt dieselbe runde Brille wie Banoo. Fliegen kann sie kaum – das ist in den Geschichten ein laufender Scherz. Beim Erklären hebt sie die Flügel.

Isi ist die erklärende Stimme. Wo Banoo sagt, was man tun kann, sagt Isi, warum es so ist: was die Forschung dazu weiß, wie der Fachbegriff lautet, woher eine Empfehlung stammt. Wenn in einem unserer Artikel eine Studie, ein Institut oder eine Leitlinie genannt wird, steht das fast immer in einem Isi-Kasten.

Isi spricht dabei immer die Eltern an – auch auf den Arbeitsblättern. Dort gehört Banoos Kasten dem Kind und Isis Kasten euch: ein kurzer Hinweis, worauf es bei dieser Übung ankommt und was hilft, wenn es hakt.

Isis Satz lautet: Wissen soll geteilt werden. Das ist auch der Grund, warum auf dieser Seite nichts hinter einer Anmeldung liegt.

Isi, die Eule von banoo.boo
Isi erklärt: Warum zwei Figuren und nicht eine
Die Trennung ist Absicht und hat einen lernpsychologischen Hintergrund. Wer Handlungsanweisung und Begründung in denselben Absatz packt, erhöht die sogenannte extrinsische kognitive Belastung – ein Begriff aus der Cognitive Load Theory des Pädagogischen Psychologen John Sweller (University of New South Wales, grundlegend in Cognitive Load During Problem Solving, 1988, Cognitive Science). Gemeint ist die Belastung, die nicht vom Lernstoff selbst kommt, sondern von seiner Darbietung. Zwei klar unterschiedene Stimmen mit festem Ort, fester Farbe und festem Bild senken diese Belastung: Das Auge weiß nach kurzer Zeit, dass im orangefarbenen Kasten die Handlung steht und im blauen die Begründung – und kann sich das jeweils andere sparen, wenn es gerade nicht gebraucht wird. Für Kinder kommt hinzu, dass eine gleichbleibende Figur über viele Seiten hinweg Wiedererkennung schafft. Das ist derselbe Mechanismus, aus dem Lehrwerke seit Jahrzehnten mit festen Symbolfiguren arbeiten.

Der BooStar

Die Regel ist überall dieselbe: Für jede richtig gelöste Aufgabe gibt es einen BooStar. Ob am Bildschirm oder auf einem ausgedruckten Arbeitsblatt, macht keinen Unterschied – nur die Form.

  • In den Online-Übungen erscheint der Stern von selbst: grün für richtig, rot für danebengelegen. Was noch nicht dran war, steht als leerer Umriss in der Sternenleiste. Am Ende einer Runde liegt die ganze Reihe vor einem.
  • Auf den Arbeitsblättern steht neben jeder Aufgabe ein leerer Stern zum Ausmalen. Wer eine Aufgabe gelöst hat, malt ihren Stern an – dieselbe Reihe, nur in Buntstift. Unten auf jedem Blatt sitzt außerdem ein großer BooStar neben dem Feld für den Namen.

Wichtig ist uns, was ein BooStar nicht ist: keine Note, keine Punktzahl, kein Urteil über das Kind. Er zählt Aufgaben, nicht Können. Ein roter Stern ist deshalb auch kein Makel, sondern nur die Information, dass diese eine Aufgabe noch einmal drankommen darf.

BooStars sind das, was Banoo verteilt, wenn etwas geschafft ist – ein kleines Leuchten für „das hast du gemacht“. Man kann sie nicht gegen etwas eintauschen, und es gibt keine Bestenliste. Was zählt, ist die Reihe am Ende der Seite oder der Runde.

Banoo, das Schlossgespenst von banoo.boo
Banoo-Tipp: Den roten Stern nicht wegreden
Wenn beim Üben ein roter BooStar auftaucht, ist die Versuchung groß, ihn schnell zu überspielen – „nicht schlimm, weiter“. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Gegenteil gemacht: kurz stehen bleiben und die Aufgabe nochmal gemeinsam anschauen, ohne Ton von Korrektur. Ein Kind, das merkt, dass ein Fehler einfach nur eine Aufgabe ist, die nochmal drankommt, geht deutlich gelassener an die nächste Runde. Und der grüne Stern danach zählt dann doppelt.

Schloss Spukstein und Bärental

Banoo und Isi sind nicht nur Tipp-Geber, sie haben auch eine eigene Geschichte. Sie leben auf Schloss Spukstein, einem alten Gemäuer über dem Dorf Bärental. Die Menschen, denen das Schloss einmal gehörte, sind längst fort; geblieben sind die, die sonst nirgends hingehört hätten.

Dazu gehören Bruno, ein großes, sanftes Krokodil in brauner Latzhose, das jahrelang allein den Burggraben bewachte und dabei Angst vor Wasser hat. Ganosch, eine elegante blaugraue Katze mit grünem Halstuch, trocken im Ton und mit einer Schwäche, über die sie nicht gern spricht. Tick, eine kleine Maus im hellblauen Kleid, die hinter dem Küchenherd wohnt und für jedes Problem eine Lösung findet. Und Mato, ein stiller Affe im gestreiften Matrosenhemd, der alles aufschreibt, was passiert.

Aus dem Dorf kommt Lina dazu, ein mutiges Mädchen, das der Spuk-Legende nie geglaubt hat und deshalb selbst nachschauen ging. Und oben in den Bergen wohnt Grumbert, ein alter Geisterjäger, der noch nie einen Geist gefangen hat.

Erzählt wird das alles in unseren Vorlesegeschichten – eine fortlaufende Reihe zum Vorlesen für Kinder von etwa sechs bis zehn Jahren, ein Kapitel pro Abend. Am Anfang steht das erste Kapitel.

Wo ihr den beiden begegnet

  • In den Ratgeberartikeln: je ein Banoo-Kasten mit einem konkreten Tipp und ein Isi-Kasten mit dem Hintergrund dazu.
  • Auf den Arbeitsblättern: Banoo erklärt dem Kind oben auf dem Blatt, worum es geht, Isi gibt euch den didaktischen Hinweis dazu. Beides steht auch in den PDFs zum Ausdrucken – dort begleitet Isi zusätzlich den Lerntipp am Rand, und neben jeder Aufgabe wartet ein BooStar zum Ausmalen.
  • In den Online-Übungen: Banoo begleitet durch Lernblock und Zeitrennen, die BooStars zählen mit.
  • In den Vorlesegeschichten: dort sind die beiden keine Tipp-Geber, sondern Figuren einer Geschichte.

Warum es die Seite überhaupt gibt und wer dahintersteckt, steht in unserer Vorstellung und beim Autor.

Häufige Fragen

Wer ist Banoo?
Banoo ist ein kleines, freundliches Schlossgespenst mit großer runder Brille – die Figur, die auf banoo.boo die praktischen Tipps gibt. Auf den Arbeitsblättern und in den Online-Übungen spricht Banoo direkt mit dem Kind und erklärt, was auf der Seite zu tun ist. In den Ratgeberartikeln wendet sich Banoo an die Eltern und gibt jeweils einen konkreten Handgriff für den Alltag. Banoo lebt in den Vorlesegeschichten auf Schloss Spukstein.
Wer ist Isi?
Isi ist eine cremeweiße Eule mit runder Brille und die erklärende Stimme von banoo.boo. Während Banoo sagt, was man tun kann, sagt Isi, warum es so ist: Hintergrund, Forschungsstand, Fachbegriff. In den Ratgeberartikeln steht die genannte Quelle fast immer in einem Isi-Block. Isi spricht immer die Eltern an – auch auf den Arbeitsblättern, wo Isis Kasten der Elternteil der Seite ist.
Was ist ein BooStar?
Ein BooStar ist der kleine Stern, den es für jede richtig gelöste Aufgabe gibt – online wie auf den ausgedruckten Arbeitsblättern. In den Online-Übungen erscheint er von selbst: grün für richtig, rot für daneben, noch offene Aufgaben stehen als leerer Umriss. Auf dem Arbeitsblatt steht neben jeder Aufgabe ein leerer Stern, den das Kind selbst anmalt. Der BooStar ist keine Note und keine Bewertung des Kindes – er zählt Aufgaben, nicht Können.
Wo begegnen mir Banoo und Isi auf der Seite?
Auf fast jeder Seite. Die beiden stehen in über tausend Tipp-Blöcken in den Ratgeberartikeln, auf allen Arbeitsblattseiten und in den zugehörigen PDFs, in den Online-Übungen – und sie sind Figuren der Vorlesegeschichten rund um Schloss Spukstein.
Warum heißt die Seite banoo.boo?
Der Name kommt von Banoo, dem Gespenst. „Boo“ ist der Laut, mit dem Gespenster im Englischen erschrecken – hier allerdings niemanden, denn Banoo erschreckt grundsätzlich nicht. Aus Banoo und Boo wurde banoo.boo.
Banoo

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