Lebensraum Wald – 3. und 4. Klasse
Worum geht es?
Diese Sachkunde-Arbeitsblätter für die 3. und 4. Klasse erkunden den Lebensraum Wald. Kinder ordnen Moos, Farn, Haselstrauch und Laubbaum den Stockwerken des Waldes zu, finden heraus, wo Regenwurm, Specht und Waldkauz leben, lernen den Hirschkäfer kennen, legen Nahrungsketten vom Blatt bis zum Sperber, entdecken das Nahrungsnetz und begründen die Waldregeln.

Das lernt dein Kind
- Die Stockwerke des Waldes kennen und Pflanzen zuordnen
- Nahrungsketten und Nahrungsnetze im Wald verstehen
- Waldregeln kennen und begründen
Auf A4 ausdrucken, Stift bereitlegen, los geht’s. Manche Aufgaben brauchen Geduld – ruhig Schritt für Schritt vorgehen. Kostenlos für zu Hause und den Unterricht, Details in der Lizenz.
Das steckt im PDF: 9 Arbeitsblätter
- Seiten 1–2
- Die Stockwerke des Waldes: Moos, Farn, Haselstrauch und Laubbaum zuordnen, mit Lesetext.
- Seiten 3–4
- Wer wohnt wo? Waldtiere am Boden und in den Bäumen, dazu ein Porträt des Hirschkäfers.
- Seiten 5–6
- Nahrungsketten: Bilder ordnen und die Kette vom Blatt bis zum Sperber vervollständigen.
- Seiten 7–8
- Das Nahrungsnetz: wer was frisst und was passiert, wenn ein Tier fehlt.
- Seite 9
- Waldregeln erkennen und begründen.
Kurz erklärt: Lebensraum Wald
Ein Wald ist in Stockwerke gegliedert: Am Boden wachsen Moose und Pilze und liegt das alte Laub, darüber folgt die Krautschicht mit Farnen, Gräsern und Blumen, dann die Strauchschicht mit Sträuchern und jungen Bäumen und ganz oben die Baumschicht mit den Kronen. Viele Tiere sind an ein Stockwerk gebunden: Der Regenwurm lebt im Boden und macht aus welkem Laub neue Erde, der Buntspecht zimmert seine Höhlen in Baumstämme, und der Waldkauz brütet in Baumhöhlen. Andere wie Reh oder Meise nutzen mehrere Stockwerke, deshalb fragen die Blätter nur nach eindeutigen Fällen.
Jede Nahrungskette beginnt mit einer Pflanze, die aus Licht, Wasser und Luft wächst. Die Raupe frisst das Blatt, die Meise die Raupe, der Sperber die Meise. Weil die meisten Tiere mehr als nur eine Sache fressen, sind die Ketten zu einem Netz verbunden. Fuchs und Waldkauz jagen zum Beispiel beide Mäuse. Gibt es in einem Jahr viele Bucheckern, gibt es bald viele Mäuse und damit mehr Futter für ihre Jäger. Die Waldregeln schützen dieses Netz: Leise sein, auf den Wegen bleiben, Müll mitnehmen und kein Feuer machen.








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