Wraps sind das Konzept „Jeder bekommt was er will" in Rezeptform: Zutaten auf den Tisch, jeder füllt selbst. Kein Meckern, weil etwas drin ist, das man nicht mag – und Kinder, die selbst bestimmen, essen erfahrungsgemäß besser.
⏱Vorbereitung15 Min
🔥Kochen/Backen5 Min
🕐Gesamt20 Min
👥Portionen4 Wraps
👶Ab2 Jahren
⭐Schwierigkeiteinfach
🥦Vegetarischja
Zutaten
Basis
4 Tortilla-Wraps (25–30 cm)
Variante 1: Käse & Paprika (vegetarisch)
100 g Frischkäse oder Sauerrahm
1 rote Paprika in Streifen
80 g geriebener Gouda
Rucola oder Eisbergsalat
Variante 2: Kichererbsen & Gurke (vegan)
1 Dose Kichererbsen (abgetropft)
½ Gurke in Scheiben
4 EL Hummus
Karotte gerieben
Zitronensaft
Variante 3: Hühnchen & Salat
300 g Hähnchenbrustfilet (gegrillt oder gebraten)
4 EL Joghurt oder Sauerrahm
Eisbergsalat
1 Tomate gewürfelt
½ TL Paprikapulver
Zubereitung
1
Zutaten vorbereiten und in kleinen Schüsseln auf dem Tisch bereitstellen – jede Füllung separat.
2
Tortillas kurz in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze anwärmen (je 30 Sekunden pro Seite) bis sie biegsam sind.
3
Tortilla flach auf den Tisch legen. Aufstrich (Frischkäse, Hummus oder Joghurt) auf der unteren Hälfte verteilen, dabei 3 cm Rand freilassen.
4
Gewünschte Zutaten auf den Aufstrich geben – nicht zu viel, damit der Wrap noch rollbar bleibt.
5
Seitliche Enden einschlagen, dann von unten nach oben fest aufrollen.
6
Wrap diagonal halbieren und sofort servieren – oder fest in Frischhaltefolie wickeln für unterwegs.
Was Kinder in welchem Alter übernehmen können
Ab 2 Jahren: Zutaten aus den Schüsseln greifen und auf den Wrap legen (Erwachsener rollt). Ab 4 Jahren: Wrap mit Hilfe rollen, Gurke und weiche Zutaten mit dem Kindermesser schneiden. Ab 6 Jahren: Wrap komplett selbst befüllen und rollen. Das Einschlagen der Seiten braucht etwas Übung – gemeinsam ausprobieren.
Gesündere Alternativen
Vollkorn-Tortillas: Mehr Ballaststoffe, nussigerer Geschmack. Im Supermarkt erhältlich und 1:1 austauschbar.
Dinkel-Tortillas: Im Reformhaus oder online erhältlich – milder als Vollkorn, nährstoffreicher als Weizen.
Glutenfrei: Mais-Tortillas oder Reismehl-Wraps. Alternativ: große Salatblätter (Romana, Eisberg) als Hülle – knackig, frisch, kein Gluten.
Wie verhindere ich, dass der Wrap auseinanderfällt?
Tortilla kurz in der Pfanne ohne Fett anwärmen (30 Sekunden je Seite) – sie wird dadurch biegsamer und reißt weniger. Belag nicht bis zum Rand geben, sondern ca. 3 cm freilassen. Beim Rollen fest andrücken und den Wrap dann in Backpapier oder Alufolie einwickeln – das hält alles zusammen.
Kann ich Wraps auch warm machen?
Ja – fertig gerollten Wrap in einer Pfanne bei mittlerer Hitze kurz von beiden Seiten anbraten (je 1–2 Minuten). Oder im Ofen bei 180 °C für 10 Minuten. Käse schmilzt, Füllung wird warm. Ideal für herzhafte Wraps mit Käse und Gemüse.
Wie lange halten sich fertig gerollte Wraps?
Im Kühlschrank bis zu 24 Stunden – in Frischhaltefolie einwickeln. Wraps mit feuchten Zutaten (Tomaten, Salatblätter) werden nach einigen Stunden weich. Für die Brotbox: feuchte Zutaten separat mitgeben, erst kurz vor dem Essen befüllen.
Welche glutenfreie Alternative gibt es zu Tortillas?
Glutenfreie Tortillas aus Mais- oder Reismehl sind in Supermärkten erhältlich. Salatblätter (große Romanasalatblätter oder Eisbergsalat) funktionieren als natürliche Wrap-Hülle – kein Gluten, weniger Kalorien, knackige Textur.